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Konzert mit Prof. Veniamin Grinberg am 06. Oktober 2010
Am Mittwoch, den 6. Oktober 2010 um 18 Uhr, traten Prof. Veniamin Grinberg (Violine) und Swetlana Etinger (Klavierbegleitung) im vollbesetzten Willy-Lessing-Gemeindesaal der Israelitischen Kultusgemeinde Bamberg unter dem Thema „Die jüdische Musik als Spiegel des Schicksals“ auf.
Anhand ausgewählter Musikbeispiele stellte Prof. Veniamin Grinberg die bewußten und unbewußten Gedankenverknüpfungen zwischen gehörter Musik und den dabei entstehenden Bildern im Bewußtsein der Musikhörenden dar. Die Gedankenassoziationen stellte Chasan Arieh Rudolph in Deutsch vor, die entsprechende russische Übersetzung lag für die russischsprechenden Gemeindemitglieder aus.
Das Konzert wurde von Chasan Arieh Rudolph als Film mitgeschnitten. Interessierte können das Video bei der IKG Bamberg in der Präsenzbibliothek (ab ca. Juni 2011) ansehen. Das Video wird auch aufgeteilt beim Videoportal www.jewtube.com eingestellt. Bitte montieren Sie sich das Video mit einer geeigneten Software zu einem Video zusammen. Verweise auf bestimmte Software kann auf Anfrage mitgeteilt werden.

Zu den Künstlern:
Veniamin Grinberg wurde in der Stadt Kischinjow /Moldawien geboren, in der er auch seine musikalische Ausbildung begann. An der Musikhochschule in Almaty/Kasachstan absolvierte er ein Musikstudium mit dem Hauptfach Violine. In den Musikhochschulen Moskau und Riga ergänzte er sein Studium durch Aufbaustudiengänge und einem Lehrgang in den Fächern Violine und Pädagogik bei den renommierten Professoren Juliy Jankelevitch und Juriy Swolkowskj.
Seit dem Ende der 60-er Jahre war Veniamin Grinberg neben seiner Tätigkeit als Stellvertreter im staatlichen Sinfonieorchester Kasachstan und Pädagoge auch als Musikwissenschaftler, Journalist und Lektor tätig. Seine Abhandlungen, Skizzen und Rezensionen wurden in der ganzen ehemaligen Sowjetunion veröffentlicht. Veniamin Grinberg war Verfasser und Moderator von mehreren Radio- und Fernsehsendungen, die den Themen von Kultur, Kunst und Musikbildung gewidmet waren.
Im Laufe von drei Jahrzehnten war er Dozent für Violine, Methodik und Pädagogik an der Musikhochschule in Almaty. Über 30 seiner zahlreichen Absolventen sind heute in Ländern auf der ganzen Welt tätig.
Die wissenschaftliche und pädagogische Tätigkeit von Veniamin Grinberg beeinflußte seine Doktorarbeit. Aufgrund seiner Verdienste von der Musikhochschule in Almaty wurde ihm der Titel des Ehrenprofessors verliehen.
Veniamin Grinberg war Mitglied des Journalistenverbands der USSR, der Künstlerverband der USSR wählte ihn in seinen Vorstand und die Musikhochschule Almaty veröffentlichte seine Monographie „Musik, Pädagogik, Kultur“.
1996 übersiedelte Veniamin Grinberg nach Deutschland und nahm seinen Wohnsitz in Bamberg. Als freier Mitarbeiter der Bamberger Universität und in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für slawische Sprachen leitete er eine Reihe von Seminaren mit dem Thema „Russisch-deutsche Kultur- und Kunstverbindungen“.
Svetlana Etinger wurde in Leningrad (heute St. Petersburg) geboren und begann mit dem Klavierspielen im Alter von 5 Jahren.
Sie studierte bei Lidia Gelembo im Lemberg (Lviv) am Musikinternat „Salomijya Kruschelnizka“.
Beim Wettbewerb Vitalij Lisenko inder Ukraine gewann sie 1971 den zweiten Preis.
Danach studierte sie an der Fachhochschule für Musik in Leningrad Klavier und Pädagogik.
Ihren künstlerischen Werdegang prägten darüber hinaus die Meisterklasse von Prof. Leonid Ivanov (Ipolitov).
Seit 1995 ist Svetlana Etinger staatlich geprüfte Musiklehrerin im Fach Klavier.
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