Israelitische Kultusgemeinde Bamberg "Or Chajim"

 

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Gemeindefeiern zu den Hohen Feiertagen



In diesem Jahr haben die Hohen Feiertage recht früh begonnen (im kommenden Jahr 5771 werden sie noch früher beginnen)- sie laufen von Rosch ha´Schanah bis Simchat Torah vom 18. September (Erew) bis 11. Oktober 2008.



Rosch ha´Schanah & Jom Kippur:
Zu den Hauptfesttagen war die Synagoge traditionell gut besucht. Anbei können Sie sich einen Eindruck von der Lebendigkeit unserer Gemeinde an den Festtagen machen. Die Bilder sind vom 2. Tag Rosch ha´Schanah

Die Bilder vom Taschlich am Regnitzufer wurden von Familie Y. gemacht.








Sukkot:


Ein ereignisreicher Tag: Schmücken unserer Sukka und Basketballabend

Am 29.09.09 trafen sich gegen 17 Uhr engagierte Mitglieder und Freunde unserer Gemeinde unter der Leitung des Vorstandsmitglieds Y. und begannen mit ersten Vorbereitungen zum Schmücken der Laubhütte. Da seit dem letzten Laubhüttenfest 5769 andere dringende Baumaßnahmen im Gemeindezentrum durchgeführt werden mußten (hier wäre die Einrichtung des Neuen Jüdischen Lehrhauses zu nennen, welches im November eröffnet wird), konnte die Errichtung einer festen Laubhütte im Gartenhof nicht mehr rechtzeitig in Angriff genommen werden. Glücklicherweise war der Pavillon, den Familie Y. im letzten Jahr gespendet hatte, noch da, und so konnte dieser mit einigen Mühen doch wieder aufgestellt werden.

Da ein Gemeindemitglied über Freikarten zum Basketballspiel am selben Abend verfügte, konnten die Laubhüttenbauer am Abend nach getaner Arbeit bei einem spannenden Spiel der Brose Baskets Bamberg gegen Maccabi „Elektra“ Tel Aviv erholen.

Nachfolgend der Bericht des Webmasters dieser Webseite (der jedoch von den Regeln im Basketball nur wenig Ahnung hat...):



Die Brose Baskets lagen gegen das europäische Spitzenteam Maccabi „Elektra“ Tel Aviv lange in Führung, mußten sich am Ende aber doch mit 70:82 geschlagen geben.

An dem Dienstagabend zeigten die Brose Baskets in der fast vollbesetzten JAKO-Arena gegen die europäische Spitzenmannschaft von Maccabi „Elektra“ Tel Aviv eine vielversprechende Vorstellung. „Bewaffnet“ mit dem Schwenken von Israelfahnen und dem Blasen von Widderhörnern ermutigten wir Maccabi Tel Aviv, sich gegen die Gastgeber Brose Baskets Bamberg durchzusetzen und dank ihrer individuellen Klasse ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. Maccabi siegte mit 80:72.

Für Maccabi spielten:

D'or Fischer, Maciej Lampe, Stephane Lasme, Yaniv Green, Chuck Eidson, David Bluthenthal, Alan Anderson, Guy Pnini, Derrick Sharp, Andrew Wisniewski Raviv Limonad Gal Mekel.

Im ersten Viertel des Spiels beider Mannschaften wurde zuerst recht müde gespielt. Im zweiten Viertel dauerte es sechseinhalb Minuten, bis Beckham Wyrick die ersten Punkte für die Brose Baskets einsacken konnte. Allerdings konnte auch das mit Stars gespickte Team aus Tel Aviv kaum Kapital aus den Bamberger Schwächen schlagen. Nach einem eher zähen Viertel (5:8) lagen die Oberfranken zur Pause immer noch mit 38:31 vor Maccabi.

Trotz eines Drei-Punkte-Spiels des NBA-erfahrenen Alan Anderson zog Brose Baskets das Spiel wieder auf 44:34 heran. Maccabi legte sich jetzt ins Zeug und konnte aufholen, aber Brose lag trotz einiger Missgeschicke immer noch in 49:46-Führung.

Jetzt traf Lampe zwei Dreier in Folge und brachte sein Team zwei Minuten vor dem Ende auf 62:64 heran. 47 Sekunden vor Schluss standen beide Seiten unentschieden. Es gab eine Verlängerung, hierbei konnte Maccabi mit den Spielern Anderson und Eidson noch mehrmals punkten und führten die Israelis doch noch zum Sieg. Bei Bamberg waren Jacobsen, Roberts und Brown die besten Werfer.



Am Donnerstagabend zogen wir in den Hauptsmoorwald und schnitten wieder Äste aus dem Unterholz (hier herzlichen Dank dem Garten- und Friedhofsamt für die Erlaubnis) und brachten mit einem geliehenen Lieferwagen die ganze Ladung in den Gartenhof, in dem wir die Äste zu einem dichten S´chach verwoben. Mit Schlaufenschals wurden die Wände verkleidet und mit traditionellen Bildern, bunten Festgirlanden und elektrischen Lichterketten behängt. Weiter unten können Sie die Bilder unserer schönen Laubhütte ansehen.



Hintergrund zu Maccabi „Elektra“ Tel-Aviv (Auszüge aus Wikipedia):

Die Basketballmannschaft Maccabi „Elektra“ Tel Aviv entsprang der Sportassoziation Maccabi Tel Aviv, dem größten Sportverein von Israel, der im Jahr 1906 als HaRishon LeZiyyon in Jaffa ihren Ursprung fand. Die in der Mittelmeermetropole Tel Aviv beheimatete Mannschaft zählt mit fünf Europapokalsiegen zu Leistungsspitze in Europa.

Maccabi „Elektra“ Tel Aviv (Bis zur Saison 2007/08 Maccabi "Elite" Tel Aviv) ist eines der besten Basketballteams in Europa, das den europäischen Champions-Cup fünfmal gewann.

Maccabi gewann 47 nationale Meistertitel (davon 23 hintereinander in den Jahren 1970 bis 1992) und wurde 36-mal nationaler Pokalsieger. Seit 1977 gewann der Klub fünfmal die europäische Championsleague und wurde siebenmal Zweiter.



Das Bild der Nokia-Arena ist aus www.wikipedia.org und hat folgende Beschreibung:

Nokia Arena from Gate 11, during a Maccabi Tel Aviv match vs. Winterthur FC Barcelona 9. Februar 2006. Urheber: Yellow up. Genehmigung: GFDL or CC-BY-SA

 




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