Israelitische Kultusgemeinde Bamberg "Or Chajim" |
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Woche der Brüderlichkeit
60 Jahre Staat IsraelWER NICHT AN WUNDER GLAUBT, IST KEIN REALIST.David Ben Gurion Im Rahmen der Veranstaltungen zur "Woche der Brüderlichkeit" gab es von der IKG Bamberg ebenfalls einige Aktivitäten. So konnten Besucher am Sonntag, den 9. März 2008, eine Führung über den Friedhof der Israelitischen Kultusgemeinde erleben. Unter sachkundiger Führung von Chasan Arieh Rudolph lernten rund 60 interessierte Bamberger Bürger innerhalb von eineinhalb Stunden die verschiedenen Abteilungen des Friedhofs von 1851 bis heute kennen. Halt gemacht und etwas zu den Verstorbenen erzählt wurde bei den Gräbern von Dr. Dessauer, der damals den Friedhof begründete, Clara Lessing, die Mutter von Willy Lessing, Willy Lessing selbst sowie Willy Aron. Für nähere Auskünfte zum Friedhof der IKG Bamberg lesen Sie bitte den Link "Israelitischer Friedhof" auf dieser Website. Um 15 Uhr lud dann die Kulturreferentin und 2. Vorsitzende der IKG Bamberg, Frau Dr. Antje Yael Deusel, zu einer Führung durch das Gemeindezentrum der IKG Bamberg ein. Um 17 Uhr schließlich fand in der Synagoge die interreligiöse Feierstunde der Religionsgemeinschaften zum Abschluß der bundesweiten "Woche der Brüderlichkeit" statt. Die Schirmherrschaft hatte traditionell der Oberbürgermeister der Stadt Bamberg, Herrn Andreas Starke, übernommen, der sich jedoch von Stadtrat Dr. Helmut Müller, MdL, stv. Vorsitzender der CSU-Stadtratsfraktion, ausnahmsweise vertreten ließ. Die Redebeiträge wurden von Herrn Olmer, Vorsitzender der IKG Bamberg, der auch gleichzeitig zur Feierstunde begrüßte, Prof. Ortwin Beisbart, Pfr. M. Wünsche von der St.-Josefs-Gemeinde Gaustadt und Chasan Arieh Rudolph gehalten. Das Duo des Synagogenchorleiters Dimitry Braudo und des Violinisten Vladimir Kusnetzow umrahmten die Feierstunde. Anschließend dankte Herr Olmer den Anwesenden und Mitgestaltern dieser Feier und lud zu einem Glas Wein in den Gemeindesaal ein.
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