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Woche der Brüderlichkeit
Gesellschaft für christlich jüdische Zusammenarbeit Franken e. V. - Arbeitskreis Bamberg -
SOVIEL AUFBRUCH WAR NIE, 1949 - 2009.
Woche der Brüderlichkeit
Im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit vom 1. - 8. März 2009 fanden einige Veranstaltungen auch im Jüdischen Gemeindehaus statt.
Am Sonntag, den 1. März führte Chasan Arieh Rudolph durch den Israelitischen Friedhof in der Siechenstraße 102.
Am Dienstag, den 3. März, führte Chasan Rudolph interessierte Bürger aus Forchheim, die dieses Jahr zum ersten Mal ihre Veranstaltungen zur Woche der Brüderlichkeit mit Bamberg koordinierten, durch das Gemeindezentrum und die Synagoge. Lesen Sie hierzu im Anschluß den Bericht von Herrn Michael Wuttke im Fränkischen Tag, Ausgabe Forchheim, vom 7. März 2009, der mir erlaubt hat, seinen Bericht in der Website zu verwenden.
Am Abend hielt dann der Vorsitzende des Arbeitskreises der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Pfr. Matthias Wünsche, einen Vortrag im Willy-Lessing-Saal über das Thema: Schritte zueinander oder Stillstand? - Die erneuerten Leitlinien der Deutschen Bischöfe für das Gebet bei Treffen von Christen, Juden und Muslimen. Anschließend gab es noch Zeit, Fragen von Interessenten zu beantworten.
Am Sonntag, den 8. März schließlich, führte die Kulturreferentin Dr. Yael Deusel für die Bamberger Öffentlichkeit durch das Gemeindezentrum und die Synagoge. Am späteren Nachmittag um 17 Uhr dann fand die Abschlussveranstaltung zur Woche der Brüderlichkeitstatt, diesmal nicht in der Synagoge, sondern im Pfarrheim der katholischen Pfarrgemeinde St.-Josef in Gaustadt. Als Schirmherr der Bamberger "Woche der Brüderlichkeit" fungierte Oberbürgermeister Andreas Starke, der sich von BM Hipelius vertreten ließ. Chasan Arieh Rudolph trug aus der Torah die Anfangsverse der Paraschah Lech Lecha ("Ziehe hinweg") vor, in welcher G´tt Abraham auffordert, aufzubrechen und in das Land zu gehen, dass G´tt ihm zeigen werde. Prof. Dr. Ortwin Beisbart übersetzte die Verse dann gemäß der Lutherbibel.
Der Vorsitzende der IKG Bamberg, Heinrich C. Olmer trug vor, dass es nun tatsächlich einen Aufbruch innerhalb der Kirche gebe, aber man vorsichtig sein müsse, in welche Richtung dieser Aufbruch gehe.
Dr. M. Hasir vom Islamischen Kulturzentrum e.V. brachte seine eigenen Gedanken mit ein.
Bei einem Glas Wein und etwas Brot kamen im kleinen Pfarrsaal zu den Klängen des von Heinrich Schütz vertonten Psalm 145 des Tischdankes, vorgetragen durch Pfr. Wünsche, Prof. Dr. Beisbart sowie den Kusnetzov-Schwestern die Gäste anschließend noch zu einem Gesprächsaustausch zusammen.
Die Bilder auf dieser Seite wurden von folgenden Damen und Herren zur Verfügung gestellt:
- Friedhofsführung: Günter Pierdzig,
- Woche der Brüderlichkeit: Christiane Dillig, Heinrichsblatt.
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